Donnerstag, 30. April 2015

2. Jahresprojekt bei Reclam online







2. Jahresprojekt 
mit sechs Reclam-Universal-Notizbüchern

vom 1. Mai 2014 bis 1. Mai 2015




... aus altmeisterlich dramatischem Dunkel tritt jetzt ein zweites Jahresprojekt - mit digitaler Foto-Präzision dokumentiert - ins klare Sonnenlicht,  Erregt fragen sich die Tiere was diese sechsstufige gelbe Bücher-Treppe für die weitere Evolution der Drachen, Zebras, Schweine, Menschen und Handys bedeuten könnte. Enthält sie kreatives Futter? Vielleicht gibt der Inhalt Aufschluss?

Jedenfalls sind wieder, wie beim ersten Jahresprojekt
http://www.reclam.de/special/alfred_bast, 365 Doppelseiten in sechs Reclam-Universal-Notizbüchern, prallvoll gemalt, gezeichnet und geschrieben. Sie können jetzt durchgeblättert und erkundet werden.
Rechtzeitig zur Walpurgisnacht ist das erste Buch online.

                               http://www.reclam.de/special/alfred_bast_2

Sonntag, 26. April 2015

„AY“ ein Vortrag über die „Künstlerische Intelligenz“


Einladung

Fotoarbeit:  "Wahlnüsse" Naturmaterial und Plastelin 2006


„AY“
ein Vortrag über die „Künstlerische Intelligenz“

Der Künstler hat die paradoxe Aufgabe, 
das Nichtsagbare in Sprache zu bringen,
das Unhörbare hörbar zu machen, 
das Unsichtbare ins Sichtbare zu heben.
Sein Scheitern ist gewiss, 
doch möglicherweise nicht vergeblich.

Es gilt das Rilkewort:

„... Sein Wachstum ist: 
der Tiefbesiegte von immer Größerem zu sein“.

"Natur denken" Zeichnung und Blattgold, 2015


... Das Künstler-Ich („AY“) entwirft, wirft sein Chaos, seine Vorstellungen, Irrtümer und Träume aus sich heraus - auf Papier und Leinwand. 

Es befragt die dabei entstehenden Muster und Spuren aus Farben, Pinselstrichen und Notizen auf der Suche nach Botschaften, die das Vorstellbare überschreiten, nach Wegen, Zielen und Werten. 

Seine Empfangsantennen sind auf unbekannte Lösungen ausgerichtet, die sich, wie Schätze, oft in den unergründlichen Weiten des Naheliegenden verbergen. 
Es taucht bewusst ins Unbewusste, um dort Quellen aufzuspüren, sammelt auf dem Weg dorthin Fundstücke und befragt diese wie Orakel. 

Manchmal geschieht es – glückhaft – dass solch wildes, zielgerichtet-chaotisches Streben ein Magnetfeld erzeugt und eine Idee, eine Inspiration anzieht, die alles Entworfene, und oft auch das schon Verworfene, blitzartig und sanft zugleich in einen präzisen und sinnvollen Zusammenhang bindet und zu einem Ganzen verschmilzt.


"AY" Arbeitsblatt 1, 2015

Das menschliche Gehirn ist eine „black-box“. Die Dunkelkammer in der sich ein Universum befindet. In jedem Menschen. 15 Milliarden Jahre habe die Evolution gebraucht um sich selber anschauen zu können, so Harald Lesch. Doch es ist nicht nur zur Reflexion und Analyse, sondern auch zu schöpferischer Leistung und Ausdruck fähig. Allerdings nur unter günstigen Bedingungen. Stress und Angst gehören nicht dazu.  
Aufmerksamkeit, Staunen und offene Wahrnehmung fördern Kreativität und ermöglichen Inspiration. Gute Ideen sind nicht nur sachlich und faktisch erfreulich, sondern schmackhaft und nahrhaft wie Manna und schenken Glücksgefühle, die dem ganzen Menschen zugleich Sinn und Energie vermitteln. 
Diese Vermögen sind die innereigenen Ressourcen. Jeder hat sie in sich, besitzt sie, wenn auch meinst unbewusst. In Kopf, Herz, in jeder Körperzelle warten sie darauf geweckt zu werden. Sie sind nicht käuflich und nicht delegierbar. 
Dieser Schatz kann nur am „Inneren  Arbeitsplatz“ gefördert werden. 
Dass dies nicht automatisch gelingt gehört zum Charakter der Kreativität. 
Es wird zugleich die höchste Anstrengung verlangt und die radikalste Gelassenheit gegenüber dem angestrebten Erfolg. 
Diese Spannung erzeugt eine Form der kreativen Intelligenz, der „künstlerischen Intelligenz“, die ich in diesem Vortrag anschaulich zu machen suche. 
Es wird exemplarisch aufgezeigt wie und unter welchen Umständen sich eine solche Intelligenz bilden kann, wie daraus ein „Werk“ entsteht, was mit diesem und seinem Urheber geschieht, und dass dies ein spiritueller Entwicklungsweg zu sein vermag. 
Hier kenne ich mich ein wenig aus und spreche, zeichne und lese darüber.

"AY" Arbeitsblatt 2, 2015

Sonntag, 10. Mai 2015, 11:00 Uhr im 
Gemeinschaftshaus 71579 Spiegelberg-Großhöchberg

Anschließend laden Uta und Rainer Weisensee zu einem kleinen Imbiss auf dem Klosterhof ein mit dem ich seit vielen Jahren durch Seminare und Kurse verbunden bin.

Kostenbeteiligung: 10.- € 

Anmeldung bitte per Mail oder telefonisch: 
Uta+Rainer Weisensee: 07194 -773
KUNSTKLOSTER art research: 
Tel. 0170-9368651 

Veranstalter: KUNSTKLOSTER art research e.V.

Es erscheint eine limitierte und signierte Publikation: „AY - über die Künstlerische Intelligenz“. Auflage 50 Exemplare, Preis: 28.- €



Malperformance Aurodhan Galeire Pondichery/Indien 2014 mit Holger Jetter, Violine


Montag, 30. März 2015

"MALEREI"

„MALEREI“

Ölfarbe und Bleistift auf Leinwand /  partiell von der Rückseite aufgebrochen / 
Größe: 80 x 60 cm /  Februar 2009


Werkbrief: 

Das Thema „Ei“, das seit über 40 Jahren immer wieder in meiner Arbeit auftaucht, bezieht sich hier auf mehrere Analogien zugleich.

- Auf das Oval (die primäre evolutionäre Form, neben der Spirale, die sich aus den Gegensätzen von Kreis und Strahl ergibt).

- das nur in Hell-Dunkel gezeichnete Ei (das sich aus Licht und Schatten ergibt, wobei das Licht mit dem leeren Grund der Leinwand identisch ist, der sich durch das Hell-Dunkel zur Lichtzone wandelt), 

- die von der Rückseite mit dem Hammer aufgebrochene Leinwand ( der Aufbruch des Materials, der Leinwand, die der Träger für Zeichnung und Malerei ist und zugleich eingeständiger Ausdruck),




- den Torus der sich ergibt durch die Drittelung des Formates und die Spiegelung der Kurven, die somit zwei Mondorlas erzeugen. Die beiden Mandorlaformen ergeben ihrerseits den Torus, also die Form die Innen und Außen verbindet.

- Die Mandorlas sind in denselben den Grundfarben gemalt. 
Die rechte Seite zeigt ein freies geodnetes Farb- und Formspiel das sich ungeplant und ohne Vorzeichnung aus der Pinselbewegung ergibt. In der linken Mandorla mischen sich die selben Farben im chaotisch pastosen Spachtelauftrag. Chaos und Kosmos.







frohe Ostern!
happy easter




Freitag, 2. Januar 2015

Performance in Tübingen und Vortrag in München


Einladung

...zu meinen beiden ersten öffentlichen Ativitäten in diesem Jahr







INTUITIVES ZEICHNEN UND 

JAZZ IMPROVISATION 


Mandala Movie meets Alfred Bast
Eine Akustisch-visuelle Performance
Mandala Movie – 
Total Improvisation Kraut Space PART III

9. Januar 2015, 20:30 
Sudhaus Tübingen, Theatersaal.

Vorverkauf: 14 € Abendkasse: 17 €

Intuitives Zeichnen auf iPad in Echtzeit-Projektion!

Alfred Bast zeichnet mit Bleistift, mit Brombeeren, mit brennenden Stöcken, also mit allem was ihm in die Finger kommt. Doch er experimentiert auch mit Laserlicht und erkundet aktuelle technische Möglichkeiten um den Mal- und Zeichenprozess selbst als „visuelle Musik“, als Ereignis im Fluss, erlebbar werden zu lassen.
Seine Begegnung mit den subtilen, vielschichtigen Improvisationen der Free Music Formation Mandala Movie eröffnet eine spannende Wechselwirkung zwischen Musik und bildender Kunst. Über Großprojektion wird unmittelbar erlebbar, was Alfred Bast an Bord von Mandala Movie’s Hörflug durch Rythm & Space auf dem iPad intuitiv zeichnet.









Literarische Abende

Lesungen und Vorträge von Münchner Autoren und Künstlern




Im neuen Jahr 2015 wird die Reihe der »Literarischen Abende« am 18. Januar mit dem Vortrag eines bildenden Künstlers fortgesetzt: Vortrag und Gespräch mit 


Alfred Bast:
Die Kunst der Wahrnehmung

„Wir sehen was wir wissen, was aber sehen wir wenn wir wissen, dass wir nicht wissen?“

Sonntag, 18. Januar 2015, 17–19 Uhr Ursulastraße 10, 3. Stock · Eintritt frei

Bitte läuten bei Hörauf/Ralis, am besten an allen drei Klingeln. Wegen der begrenzten Sitzgelegenheiten im Atelier wird um Anmeldung gebeten unter binder.franz@t-online.de

Das wahrnehmende Künstler-Ich entwirft, wirft sein Chaos, seine Vorstellungen, Irrtümer und Träume aus sich heraus. Es entwirft sich aktiv auf die Leinwand, und befragt die entstehenden Muster und Spuren aus Farben, Pinselstrichen, Notizen, Fundstücken, nach Wegen, Zielen und Werten. Es ist auf der Suche nach Botschaften, die nicht aus dem Vorstellbaren kommen. Seine Empfangsanten- nen sind auf das Unerforschliche, Unermessliche, Unbe- kannte gerichtet, das sich in den unergründlichen Weiten des Naheliegenden verbirgt. Es taucht ins Unbewußte, Sprachlose. Es muss und will dorthin wo das Nichtsagbare wohnt. Es riskiert sich, spürt im Dunkeln Ordnungen, Systeme, Verbindungen, Signale und Quellen auf.
Es wird fündig, sammelt Fragmente, hebt sie ans Licht. Die liegen dann ausgebreitet - wie Orakel - dem Verstehen gegenüber, das sie in
neue Kontexte zu überführen sucht.
Manchmal geschieht es dann - glückhaft - dass eine so prä-
parierte Versuchsanordnung die Inspiration anzieht, die
wie ein erleuchtender Blitz, doch zugleich sanft wie ein
Kuss, alle Fragmente in einen präzisen und sinnvollen Zusam-
menhang bindet und zu einem Ganzen verschmilzt.
In das Künstler-Ich wirkt etwas hinein das dieses maßlos über-
steigt, und eben dadurch sein Mass bestimmt.
Alfred Bast wird an diesem Abend in einer Vortrags-Performance zeichnen, lesen und sprechen.



Die Reihe der literarischen Abende wird fortgesetzt. Wenn Sie per e-Mail über Termine und Themen informiert werden möchten, senden Sie bitte eine Mail mit entsprechendem Vermerk an info@ayde.eu.





Dienstag, 23. Dezember 2014

Kunst Tempel WSW 8 dritter Tag


Morgengedanken: Wintersonnwende Nr. 8                                             23. 12.  2014 /  3. Tag


Kunst Tempel


Der Trend heutiger Kunst tendiert zum Markt.
Erfolgreiche Kunst ist käuflich.
Je teurer desto Kunst.
Simple Kriterien mangels anderer?
Wer gut verkauft ist gut, sonst würde er nicht gut verkaufen.
... mag sein.

Kunst die mir eher entspricht tendiert weniger zum Markt
als zu jenem Ort um den alle Märkte angesiedelt waren 
oder sind - zum Tempel. 
Eine „Kunstmesse“ ist dort eine heilige Handlung,
eine schöpferische Kommunion zwischen Sinnesorganen und Sinn. 

Der Altar ist dabei der innere Arbeitsplatz 
an dem Offenheit geschaffen wird für die Inspirationen
aus den Quell-Gründen innerster Tiefe
wo die Mütter Götter speisen. 

Da es Draußen solche universell offenen Tempel kaum noch gibt, denn fast alle sind konfessionelle Parteizentralen, mit reduzierter Form + Farbskala, oder Ausschluss aller Bilder ( ... stattdessen auch: faszinierend intelligente „Konsum-Tempel“ ... in dem das Produkt auf dem Altar steht, angehimmelt werden will und - gekauft - Seligkeit garantiert...), male ich für den Inneren Tempel - in Herz + Auge.

Und ich male so dass das Gemalte nicht blendend ins Auge sticht, sondern lächelt, und das Herz es gut sehen kann.

Eine Synthese zwischen Markt und Tempel wären „Kunst-Tempel“. Manche Museen entwickeln sich erfreulich in diese Richtung und schaffen lichte offene Orte. 

Sie sind nicht nur Hebebühnen für teure Namen ( ... und Selbstdarstellungen für reiche Sammler, im Prachtkampf mit internationalen Rivalen ... ) sondern ermöglichen intime Kunst-Begegnung.  Die innwohnenden verborgenen Vermögen können hier erwachen und gefördert werden, 
frei von Dogma und Vorschrift, mit allen Farben und Formen.

Solche Kunst-Tempel, als Körper + Geist +  Seelen Werkstätten brauchen wir.



Wasserturm Hohenstadt, 23.12.14 8:30 Uhr

Montag, 22. Dezember 2014

Wintersonnwende 2014 / 15, Weihnachts- und Neujahrsgruß





21. Dezember 2014   4 - 6:00 Uhr morgens


Vierter Advent. Vier Kerzen brennen. Wie jedes Jahr um diese Zeit schreibe ich vor Sonnenaufgang. Morgens mache ich Gedanken, zeichne sie auf. So wie man Brennholz macht oder Frühstück. Ich schreibe + zeichne mir die Seele in den Leib.

„Gott hat die Menschen nur skizziert, es geschieht auf der Erde, dass jeder sich erschafft“. Diese senegalesische Weisheit begleitet mich seit 2008. 
(...“erschaffen“ ist mir ohne ackern, säen und ernten im offenen Bild-Gedankenfeld nicht möglich...)

Ich denke an die Menschen denen ich mein Sein verdanke. 
An die Freunde, Nahen, Vertrauten, die Ahnen, die Andern und Fremden, die Einsamen die nicht ALLein sein können und die Glücklichen, die es auch gibt, und jene die an der letzten und ersten Schwelle stehen. 

All dies ist in mir selbstverständlich präsent, als sei in mir ein unbegrenzter Raum. Und das ist wohl in jedem Menschen so, dass ein Universum in ihm lebt, (... auch wenn er nur einen winzigen Teil bewohnt ...) dass er im Grenzenlosen beheimatet ist und geborgen im All. Auch wenn er zugleich, wie ich hier, irdisch verortet und zeitlich umspannt, umgeben von Kerzen feinen Tee trinkt und meint, das sei die richtige Stimmung und er richtige Tag, um Freunde und Bekannte mit seinem Gedankenfrühstück per Mail weihnachtlich zu belästigen. 

Ein frohes Herz-lichtes Fest* 
                                  und ein inspiriertes 2015
                                  wünscht mit Freude

Alfred + Bast + „AY“

KUNSTKLOSTER art research *

Kunst geht von verborgenen Lösungen aus die darauf warten erkannt zu werden.



Dienstag, 25. November 2014

AY = künstlerische Intelligenz - Vortrag in Renova


AY

AY = Künstlerische Intelligenz

A wie Art
A wie All
A wie Aus
A wie Anfang
A wie Acht
A wie Alchemy
A wie Amen

wie Yes
Y wie EYE 
Y wie JOY
Y wie Yoga
Y wie Yggdrahil
Y wie Ying und Yang
Y wie You

AY
wie ALCHEMY





... als ich meinen Vortrag gehalten hatte, es waren etwa 200 Menschen da, und niemand BUHH rief,
sagte mit die sympathische Moderatorin später heiter: 
"Es gab noch nie einen Vortrag in einem Symposion bei dem auf dem Podium anschließend ein solches Durcheinander war". 
Alle meine Utensilien, Stifte, Astgabel, Blätter aus dem Park, Messer und durchgeschnittener Apfel lagen da. Wie es allerdings ausgesehen hätte wenn ich nicht mit dem Zug sondern mit dem Auto angereist wäre, das hätte sie sich nicht vorstellen können. Platonische Körper, Nüsse, Zweige, Fotos etc. Nächstes Mal komme ich mit dem Auto.